Das Schaurige Haus – (Echtzeit Theater) Premiere in Münster

Uraufführung nach dem Roman von Martina Wildner

ein Gruselstück für Kinder ab 10 Jahren und Erwachsene

„Spuk ist Quatsch. Tote sind tot. Aus. Fertig.“

Premiere: Sonntag, 08. Oktober 2017, 17 Uhr, Theater in der Meerwiese, Münster
Samstag, 04. November 2017, 19 Uhr, COMEDIA Theater Köln

Weitere Termine in der SEitenleiste oder unter echtzeit-Theater.de

 

Familie Reitsch zieht aus einer sächsischen Stadt in ein oberbayerisches Dorf. Dort werden sie als Eindringlinge behandelt, die den Frieden der Gemeinschaft stören. Der ältere Sohn Hendrik wird von einem Klassenkamerad wegen seiner Herkunft diskriminiert. Doch dann geschehen mysteriöse Dinge in ihrem Haus, in dem noch die Möbel der Vormieter stehen und in dem nichts verändert werden darf: Der jüngere Sohn Eddi beginnt zu schlafwandeln und Schnecken an die Wände zu malen. Hendrik macht sich Sorgen und fängt an Fragen zu stellen. Nach und nach entblättert sich ein düsteres Rätsel, für dessen Aufklärung Hendrik Hilfe von einem neuen Freund bekommt…

DAS SCHAURIGE HAUS ist Gruselgeschichte, Krimi und soziale Studie in einem. Das Fremdsein als Urangst wird innerhalb einer deutsch-deutschen Konfrontation verhandelt. Die Uraufführung wird von Catharina Fillers inszeniert.

 

Schauspiel und Musik: David Gruschka, Nina Krücken, Kai Niggemann
Inszenierung: Catharina Fillers
Regieassistenz: Frederik Hochheimer
Dramaturgie: Marie Yan
Komposition: Kai Niggemann
Ausstattung/Bühnenbild: Fatima Sonntag
theaterpädagogische Recherche: David Kilinc, Julia Browne
Rechte: Verlag Beltz & Gelberg, Weinheim 
Eine Koproduktion mit dem COMEDIA Theater Köln. Kooperationspartner: Kultur Kooperative Münster e.V.
Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Münster, Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW, NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste, Kulturstiftung der Sparkasse Münster

Linear Belongings: Klangbasierte Künste Köln am 30.09.17 im Turm der Martin Luther Kirche

Mi 27.-30.09.2017 · 16.00-20.00h · installative und intermediale Klänge und Texturen

Mi 27.09.2017 · 19.00h · opening
Sa 30.09.2017 · 20.00h · Konzert** feat. Kai Niggemann (Analog-Synthesizer)
Sa 30.09.2017 · 21.00h · Konzert** feat. Oxana Omelchuk (Analog-Synthesizer)
Sa 30.09.2017 · 22.00h · Konzert** feat. Florian Zwissler (Analog-Synthesizer)
Sa 30.09.2017 · 23.00h · Konzert** feat. LTK4 Allstars
LTK4 Klangbasierte Künste Köln · Martin-Luther-Platz 2-4 · 50677 Köln

LINEAR BELONGINGS eröffnet mit der Klangvermessung Belfast-Dublin eine mehrjährige interdisziplinäre Kooperation zwischen THE CORRIDOR (Dundalk/Irland) und dem 1. DEUTSCHEN STROMORCHESTER (Köln), die vertikale und horizontale Territorien außerhalb von Politik, Religion, Grenze und Barriere beobachtet, behauptet und bespielt.
Die Klangvermessung und Bespielung der Tangente Belfast/Dundalk/Drogheda/Dublin – ein gemeinsamer Kulturraum, durch den in Kürze die europäische Außengrenze verläuft – wird für Köln aus der Fläche gelöst und in die physische Vertikale transformiert: als simultane Klang-Raum-Inszenierung auf fünf übereinander gelagerten Ebenen im Turm von LTK4 – Klangbasierte Künste Köln.
Die Bespielung aus klingenden und visuellen Fundstücken, raumbezogenen Kompositionen und ortsspezifischen Improvsationen, medialem Material und teils fragmentierten Texturen verzahnt die Positionen der irischen und deutschen Akteure und wurde von Anne Mager und Rochus Aust kuratiert.

Auswahljury für das DEGEM Konzert beim Kontakte ’17 Festival, Berlin 30.09.17

Zusammen mit Savannah Agger und Prof. Franz Martin Olbrisch war ich Mitglied der Auswahl-Jury für das diesjährige Konzert der DEGEM in Berlin. Ich freue mich, das folgende mitzuverantworten:

 

Konzert mit Werken von Karl F. Gerber, Thomas Gerwin, Rainer Bürck, Hanna Hartman, Jorge García del Valle Méndez und Max Joy, die im Rahmen der diesjährigen Ausschreibung der Deutschen Gesellschaft für Elektroakustische Musik ausgewählt wurden (Jury: Savannah Agger, Kai Niggemann und Franz Martin Olbrisch). Außerdem ist der diesjährige mit dem Tommy-Award verbundene Kompositionsauftrag an Mario Verandi, vergeben von Folkmar Hein in Zusammenarbeit mit der DEGEM, als Uraufführung zu hören.

Karl F. Gerber, Antriebe (2017) (UA) für experimentellen Violinautomat

Thomas Gerwin, BIG BAN (2015–2017) für präpariertes Banjo und Elektronik

Rainer Bürck, Alleluja (2001/16), 8-kanalige elektroakustische Komposition

Hanna Hartman, Fracture (2016), 2-kanalige elektroakustische Komposition

Jorge García del Valle Méndez, Visions of the Void II (2016–2017) für Klavier und Stereo-Zuspiel

Max Joy, Connected Sounds (v4/v8 DEGEM-Version) (2017) (UA), Klang-Choreografie für präparierte mobile Lautsprecher mit vier Spielerinnen und Spieler

Mario Verandi, Between the lines (2017) (UA), 2-kanalige elektroakustische Komposition

Interpreten

Mirjana Raji? – Klavier

Thomas Gerwin – Banjo

Susanna Feldmann, Aude Gouaux-Langlois, Belinda Sykora, Max Joy – Spieler

In Zusammenarbeit mit der DEGEM

Mit Dank an Pearl River Piano Group Europe GmbH, Kayserburg

https://www.adk.de/de/projekte/2017/kontakte17/programm.htm

Menschmaschine bei urban urtyp in Bochum

Am Samstag in Bochum:

Samstag 23. September | 19 Uhr
Schlegel-Haus, Willy-Brandt-Platz 5–7 | direkt gegenüber der Christuskirche
Eintritt frei!

 

urban urtyp ist eine Konzertreihe in der Bochumer Christuskirche, jede Saison startet mir einem “Vorspiel” im intimeren Keller der Schlegel Brauerei — dort gibt es auch die Menschmaschine:

Über die Menschmaschine:

Ein Musiker und sein Synthesizer – Ein Synthesizer und sein Musiker? Algorithmen und Gefühle, Musik und Emotionen, Bediener und Maschinen, elektronische Reflektionen über die Beziehung von Menschen und Maschinen: Das alles ist Teil des kollektiv erarbeiteten Lecture-Konzerts „Menschmaschine“. Der Musiker Kai Niggemann, ist umgeben von elektronischen Klangerzeugern und eingetaucht in elektronische Live-Musik. Entlang seiner Setlist nimmt er uns mit auf eine Reise, macht er das Nerdige als Leidenschaft erlebbar und erklärt, wie elektronische Musik gemacht wird, wie der Sound in die Welt kam und weshalb er selber Musik macht. Und was hat diese Musik eigentlich mit unserer Gesellschaft zu tun?

MENSCHMASCHINE
Lecture-Konzert
von Paradeiser Productions

Konzeption & Produktion: Paradeiser Productions; Kaja Jakstat, Kai Niggemann & Ruth Schultz. Musik & Performance: Kai Niggemann. Assistenz: Lisa Kemme

Eine Produktion von PARADEISER productions in Koproduktion mit dem theaterimballsaal, Bonn.
Gefördert durch das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen im Rahmen von “Nistplätze” und das Reset-Festival, Münster.

Mehr Infos:
http://paradeiserproductions.com/02produktionen/menschmaschine
http://www.urbanurtyp.de/2017/08/vorspiel-kai-niggemanns-menschmaschine/

Autonomaten (Paradeiser Productions) im Kloster Bentlage & Stiftskirche Vreden

 

Autonome Automaten. Künstliche Intelligenz. Maschinen, Menschen und der Freie Wille:

Auf der Bühne: Menschen und Apparate.
Im minimalen Aufbau mit Kabelchaos entsteht
ein mechanisches Musik-Märchen. Die Automaten
zwitschern und switchen autonom:
I am not even present. I am already Future.?

So entsehen Klanglandschaften und Situationen
zwischen Vogelbeobachtung und utopischem Entwurf.
Diemusikalischen Themen sind Glanz und Abglanz, Rauschen und Sinuston, Abgesang und Lobpreis.

Mit Synthesizern, DIY-Klangtisch und Looper
folgen die Autonomaten der Nachtigall in die
unendlichen Weiten der möglichen Re-produzierbarkeit
und schauen sich dort gründlich um. Sie suchen eine andere Welt
mit allen Mitteln das Freie in der Natur
der Obsession. Auch in Deiner.

Woher kommt diese Faszination? Und wie saehe ein
Schritt zurück zu den Ursprüngen aus…?
Der Schrei nach der Schönheit des Disparaten und
Dissonanten. #universum #welt something

Die Atmosphäre: eher morbid. 0bwohl, nein, da ist auch viel Hoffnung, Verwirrung, Vergessen und Erfahrung von Schönheit. Verwirrung, Vergessen und Erfahrung von Schönheit.

RUTH SCHULTZ Regie // SANDRA REITMAYER Co-Regie // THEO THER Libretto // HOLGER SPENGLER Stimme & Looper // JULIA NITSCHKE DIY-Klangtisch // KAI NIGGEMANN Buchla Electric Music Box

Eine Paradeiser Produktion im Auftrag des Kloster Bentlage und Kulturraum Stiftskirche Vreden im Rahmen der Reihe “Streng & Frei” und dem Bentlage Art Form Festival (BAFF). vielen Dank an Jan-Christoph Tonigs und Nikolaus Schneider

Termine:

Samstag 16.09.17 19:30 Uhr – Kloster Bentlage
Sonntag 17.09.17. 18:00 Uhr – Stiftskirche Vreden

The Dorf /N: “LUX” (VÖ: Herbst 2017)

Im Herbst 2017  kommt auf dem Band-nahen Label Umland Records  die neue Veröffentlichung von The Dorf  – mit dem Titel „Lux“  – als Vinyl und CD in kleiner Auflage, gut zwei Jahre nach der letzten Platte Evyl/Evil (mit den Gästen Caspar Brötzmann und FM Einheit.)
Schon im Februar 2016 haben wir 4 Stücke aufgenommen, die mit Macht daherkommen und den Gitarristen und Verstärkeristen N (aka Denovali Recording Artist Hellmuth Neidhardt) featuren.
Der geballten Menschlichkeit von 25 Musikern stellt er im Studio 4 ausgewachsene Amps entgegen.
Der Sound:  noch einen Schritt weiter in Richtung gemeinschaftliche Entgrenzung.
Strukturiert, aber mit Wucht und Deutlichkeit verschmelzend, die man violent nennen kann.
Dabei aber sehr freundlich, wie The Dorf nun mal ist.

Testcard Kritik zu Ana Ott Tape mit Nils Quak

 

In der aktuellen Ausgabe der Testcard (Ausgabe #25 mit dem Titelthema “KRITIK”) schreibt Holger Adam:

Zum Schluss noch zwei Kassetten aus Duisburg. Dort sitzt das kleine Ana Ott Label und gibt sich alle Mühe, mit mutigen Veröffentlichungen nicht finanziell auf die Nase zu fallen. Zwei Tapes sind in jüngerer Vergangenheit erschienen, die neben der sehr guten Musik auch durch die hervorragende Gestaltung auffallen. Zum einen: FRANCE Live à l’Ottfest (Ana Ott), musikalisch die beste in Konserve erhältliche Live-Aufnahme des französischen Killer-Trios, das mit Bass, Schlagzeug und Hurdy-Gurdy alles in Grund und Boden spielt. Zum anderen: KAI NIGGEMANN / NILS QUAK Ein Abend am modularen Synthesizer (Ana Ott). Der Titel klingt nach Ohrensessel und Altherren-Hobby ? man sieht, in Duisburg hat man Humor. Musikalisch sind beide Seiten der Kassette sehr unterschiedlich. Niggemann am Buchla geht eher aufgeräumt zu Sache, Quak, mit Hang zum Chaos, gibt dem Zufall eine Chance und lässt auch Störgeräusche zu. So ein Synthesizer ist ja auch ein wildes Biest!